Bundesinstitut für Sportwissenschaft



Formen der Zusammenarbeit mit Sportpsychologinnen / Sportpsychologen

Die sportpsychologischen Interventionen im Spitzensport erfolgen hauptsächlich in den Interventionsformen Schulung im Rahmen der Traineraus- und Fortbildung, sowie über Beratung und Betreuung. Dazu kommen die Vermittlung und Anwendung einzelner sportpsychologischer Trainingsmaßnahmen.

Bei Erkennen psychischer Störungen erfolgt eine psychotherapeutische Beratung und Behandlung über die sportpsychologischen Expertinnen und Experten nur dann, wenn diese über eine dementsprechende psychotherapeutische Fachausbildung und Expertise verfügen. Wenn diese nicht vorhanden ist, werden die Betroffenen an klinische Fachleute mit psychotherapeutischer / psychiatrischer Ausbildung überwiesen.

Organisationsformen für die Intervention sind Einzel- und Gruppenmaßnahmen, die entweder einzelne Kontakte, begleitende längerfristig angelegte Betreuungs-maßnahmen sowie kurzfristige Maßnahmen im Sinne von Kriseninterventionen beinhalten können.

Zielgruppen sind einerseits Trainer/innen und Offizielle, andererseits Sportler/innen sowie das soziale Umfeld, wobei Interventionen bevorzugt im systemischen Sinne alle Gruppen einbeziehen sollten.


Beratung

Beratung erfolgt mit einer kurzen Zeitperspektive und umfasst das Stellen einer Diagnose ebenso wie das Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten, insbesondere individueller psychologischer Trainingsmaßnahmen (z.B. für Sportler/innen und Trainer/innen).


Betreuung

Betreuung umfasst einen längeren Zeitrahmen und schließt unter Umständen die Begleitung an Wettkämpfen und Anwesenheit bei Trainingslagern ein. Eine Betreuung erfolgt unter Einbezug von Trainer/innen, Offiziellen und sozialem Umfeld.



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