Bundesinstitut für Sportwissenschaft



Psychologische Trainingsverfahren

(mod. nach Gabler und Maier, 1998, 11-12)

Wahrnehmungs- und Konzentrationstraining

Beim Wahrnehmungs- und Konzentrationstraining werden leistungsbestimmende kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten betreffend Bewegungswahrnehmung und Situationsüberblick, Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Antizipation systematisch verbessert.


Fertigkeitstraining

Das Fertigkeitstraining dient der Optimierung der technischen und taktischen Handlungskompetenz von Athlet(inn)en, also all denjenigen sportlichen Fertigkeiten, die der Sportler zum erfolgreichen sportlichen Handeln benötigt. Zu den psychologischen Trainingsformen, die zur Verbesserung der Motorik beitragen zählen sog. psychomotorische Trainingsformen wie das mentale Training und das Vorstellungstraining.


Motivationstraining

Beim Motivationstraining geht es um die Optimierung des Trainingsfleißes und mangelnder Wettkampfeinstellungen, um die Veränderung negativ wirkender Motivationen wie Furcht vor Misserfolg, um realistische Zielsetzungen und vieles mehr.


Psychoregulationstraining

Das Psychoregulationstraining kann als Selbstkontrolltraining verstanden werden, welches auf den optimalen Einsatz von Konzentration, Antizipation, Spielintelligenz, Anstrengungsbereitschaft, Erfolgswille, Stressbewältigung u.s.w. im Wettkampf abzieht. Da die psychisch belastenden Wettkampfbedingungen zu unangemessenen psychophysischen Erregungs- und Spannungszuständen (Stress) führen können, wird im Psychoregulationstraining versucht, mit Hilfe psychologischer Verfahren den individuell angemessenen Aktivierungszustand (weder Verkrampfung noch Kraftlosigkeit) zu erreichen.




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